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simTD: Aufgabenfeld und Forschungsschwerpunkte.

simTD: Aufgabenfeld und Forschungsschwerpunkte.

Staus verursachen in Deutschland jedes Jahr volkswirtschaftliche Kosten von rund 17 Mrd. Euro (Schätzung der EU-Kommission). Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten bzw. getöteten Personen liegt mit 410.000 bzw. 4.500 (Statistisches Bundesamt) trotz aller Verbesserungen der aktiven und passiven Sicherheit von Kraftfahrzeugen noch immer sehr hoch.


Nach Ansicht vieler Experten kann eine weitere Verbesserung der Situation nur durch eine Ergänzung der autonomen Fahrzeugsysteme mit kommunikationsbasierten Ansätzen gelingen. In einem breit angelegten Feldversuch wird die Car-to-X-Kommunikation in Deutschland erprobt. Die Wahl für ein geeignetes Testfeld fiel dabei auf das Bundesland Hessen, das durch seine vorhandene Infrastruktur ideale Bedingungen für eine aussagekräftige Praxiserprobung bietet.

Schwerpunkte des Forschungsprojekts sind die technologische Umsetzung und Erprobung eines hybriden Kommunikationssystems. Dieses beinhaltet neben bekannten Mobilfunktechnologien insbesondere ein für automobile Zwecke angepasstes System, das auf dem bekannten WLAN-Standard aufbaut. Mit Hilfe dieses hybriden Kommunikationssystems wird die Wirksamkeit der Car-to-X-Anwendungen untersucht. Von Bedeutung ist dabei die durchgängige Verknüpfung und nahtlose Integration in ein Gesamtsystem von Fahrzeug-, Kommunikations- und Verkehrstechnologien. Ein weiterer wichtiger Aspekt von simTD ist es, geeignete Einführungsszenarien und Betreibermodelle für Car-to-X-Kommunikationssysteme zu untersuchen. Dabei spielt auch die Integration von Mehrwertdiensten und kommerziellen Anwendungen eine Rolle, um eine schnelle Marktdurchdringung der Car-to-X-Kommunikation zu unterstützen.

Bild: © Opel

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